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Kostenloses Geschäftskonto?

Jeder Geschäftsmann bzw. jede Geschäftsfrau weiß, dass es das in der Form nicht gibt. Oft hat man ja nicht nur ein Konto sondern mehrere und diese lassen sich die Banken echt was kosten. Wenn ich mir vorstelle, was da unter Umständen alles so berechnet wird, dann könnte ich glatt vermuten, dass die Geschäftskonten die kostenlosen Girokonten bezahlen.
Ich habe schon von bekannten Geschäftspartnern gehört, dass sie immer wieder mal ihre Bank wechseln, wenn es einfach zu teuer wird. Da zahlt man bei manchen für jede Transaktion, eine monatliche Grundgebühr darf auch nicht fehlen und selbst wenn alles online stattfindet, wird man ordentlich zur Kasse gebeten.

Ich finde das natürlich nicht gut und ich denke, kaum ein Geschäftsinhaber sieht das anders. Es gibt Geschäftskonten wo eine monatliche Pauschale alle Kosten beinhaltet, aber auch diese Pauschalen summieren sich im Jahr auf dreistellige Beträge.
Doch gibt es überhaupt ein kostenloses Geschäftskonto? Ich habe mal ein wenig gegoogelt und es gibt aktuell nur sehr wenige Banken, die ein wirklich kostenloses Geschäftskonto anbieten. Bei zwei dieser Banken handelt es sich nicht um ein Geschäftskonto im klassischen Sinne sondern um ein ganz normales Girokonto, welches als Geschäftskonto genutzt werden kann. Auch in diesem Fall sind beleglose Überweisungen kostenlos.

Ich denke, dass diese Alternativen für Firmen, die Onlinebanking nutzen können und wollen, eine sehr angenehme Möglichkeit sind um unnötige Kosten einzusparen. Auch beim Onlinebanking kann man sich die Kontenbewegungen ausdrucken und anhand von ganz normalen Kontoauszügen auch die Belege dafür vorlegen. Vielleicht ziehen noch mehr Banken nach, denn spätestens dann, wenn immer mehr Firmen auf solch Angebote zurückgreifen, müssen auch andere Banken umdenken.

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Welcher Anbieter, welches Netz

Weihnachten steht vor der Tür und das liebe Kind wünscht sich zu Weihnachten ein Handy. Kann ich verstehen und mittlerweile habe ich auch kein Problem mehr damit. Unser Kind kommt jetzt in ein Alter, wo das Leben mehr außerhalb der eigenen vier Wände als innerhalb stattfindet. Wenn dann irgendetwas ist, möchte ich, dass wir erreichbar sind.

Motorola 8500X (DynaTAC) 1987
Bild: gipiosio bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Wenn es nach dem Kopf unseres Kindes gehen würde, dann müsste natürlich ein Smartphone her, aber dem habe ich schnell einen Riegel vorgeschoben. Ich denke nicht, dass zwölfjährige schon mit einem Smartphone herumlaufen müssen, selbst wenn heutzutage schon manche Erstklässler eins besitzen.

Mein Kind wünscht sich ein Handy zum schieben. Ich hoffe, die bekommt man überhaupt noch. Da ich selbst ein Smartphone besitze, muss ich mich erst einmal mit anderen Geräten auseinander setzen. Das zweite Problem wird sein, welche Simkarte ich wähle. Dass es eine Prepaid-Karte wird, versteht sich ja von selbst, aber über den Anbieter bin ich mir noch nicht im Klaren. Ich könnte natürlich eine Prepaid-Karte in meinem Netz wählen. Meinem Wissen nach sind Gespräche zwischen unseren Geräten dann umsonst. Andererseits weiß ich nicht, ob ich bei meinem Anbieter bleibe. Ich habe bald 36 Monate Laufzeit rum und kann dann monatlich kündigen. Dann hab ich auch die Möglichkeit ein neues subventioniertes Handy zu bekommen, was ich so leider nicht kann.

Ich muss mich langsam mal mit den verschiedenen Prepaidtarifen auseinandersetzen. Ich weiß ja auch nicht was die Freunde meines Kindes so für Handynetze nutzen und eigentlich ist es für Kinder ja generell wichtiger mit ihren Freunden zu telefonieren als mit der Mutter, oder?

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Ein Teil vom Kuchen

Ein eigenes Haus – ich glaube, das wird für mich ein Traum bleiben. Natürlich wäre es schön mal irgendwann keine Miete mehr zahlen zu müssen, aber dafür fallen andere Kosten an und die sind ja auch nicht ohne. Wenn an der Straße was gemacht wird, dann werden alle Hausbesitzer zur Kasse gebeten und alles, was anfällt, muss man selbst bestreiten. Außerdem bindet man sich mit einem Haus und das ist der größte Grund, warum ich selbst nicht den Mut habe es umzusetzen. Ok, es gibt noch einen zweiten. Ich schrecke auch davor zurück, weil es sehr viel Geld kostet und da ich nicht weiß, was mich beruflich noch erwartet, weil ja nichts mehr so wirklich sicher ist, schrecke ich auch davor zurück.

Allerdings kann ich natürlich versuchen, das Geld was ich besitze zu mehren. An der Börse zu spekulieren oder sowas ist mir zu unsicher und ich möchte möglichst geringe Risiken haben. Also habe ich beschlossen, einen Teil in Kapitalanlagen zu investieren. Häuser und Immobilien sind eine ziemlich sichere Geldanlage. Wenn ich dazu noch einen starken Partner an der Seite habe, wie das Emissionshausfilor, dann fühle ich mich gut und sicher aufgehoben. Und in gewisser Art und Weise habe ich ja dann auch einen Teil eines Hauses, denn mein Geld trägt dazu bei, dass das Emissionshausfilor Bauvorhaben umsetzen kann. Die Ideen die dahinter stecken und der große Planungsaufwand sind beeindruckend. Und da wirklich alle Beteiligten zustimmen müssen, wenn so ein Projekt ins Leben gerufen wird, bevor man sich von außen als Privatanleger oder auch als Unternehmen einbringen kann, kann man zumindest davon ausgehen, dass alles gut durchdacht ist.

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Zufriedenheit geht vor

Mittlerweile gibt es so viele Banken, dass man gar nicht weiß, welche Bank eigentlich die richtige ist. Ich denke, jeder hat so seine individuellen Vorstellungen. Ich zum Beispiel möchte es möglichst unkompliziert. Auf persönlichen Kontakt zu einem Berater lege ich aktuell keinen Wert. Ich erledige so ziemlich alle Bankgeschäfte via Internet.

Money
Picture: Adrian Serghie bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Natürlich kann es da auch Probleme geben, zum Beispiel dann, wenn die Internetverbindung spinnt oder auch mein Kartenlesegerät mal wieder die Karte nicht erkennt.
Ich hatte schon lange vor, mal bei meiner Bank eine neue Karte zu beantragen, aber irgendwie vergesse ich das immer. Es fällt mir dann wider ein, wenn ich mal wieder gefühlte 150 Mal die Karte ins Lesegerät einstecke und eine Fehlermeldung erhalte. Da ich jedoch vorzugsweise abends meine Bankgeschäfte erledige, kann ich da schlecht jemanden anrufen.

Ich habe schon einige Banken ausprobiert. Als ich noch jünger war, wurde mir bei einer Bank sogar die Aushändigung meiner neuen Karte für das Girokonto verweigert, weil sich mein Konto kurzzeitig im Minus befand und man mich so zwingen wollte, persönlich in der Bank vorzusprechen, wenn ich Geld abheben wollte. Selbst als das Konto ausgeglichen war, wollte man mir meine Karte nicht geben. Ich weiß bis heute nicht, ob ein solches Verhalten wirklich legitim ist, aber bei dieser Bank war ich jedenfalls nicht mehr Kunde.

Die Kündigung erfolgte quasi sofort und selbst die dann aufkommende Bereitschaft mir meine Karte auszuhändigen half da wenig.
Mittlerweile bin ich seit Jahren bei ein und derselben Bank und führe dort problemlos mein Girokonto und bin sehr zufrieden. Auch wenn es einige Zeit gedauert hat diese Bank zu finden, wechseln möchte ich nicht mehr. Da ich nicht mehr dort wohne, kann ich bestimmte Dinge nur persönlich klären, wenn ich vor Ort bin, aber glücklicherweise habe ich das noch nie gemusst.

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Man muss nicht alles können

Ich war neulich bei einem Freund. Eigentlich hatten wir uns zum Kaffee trinken verabredet, aber als ich bei ihm ankam, saß er schimpfend und fluchend vor dem PC. Ein Blick über seine Schulter zeigte mir seine Website bzw. das, was davon übrig war. Irgendwie sah alles seltsam verschoben aus und seine Werbebanner passten nicht mehr so wirklich ins Bild. Was auch immer er da versucht hatte – es ging gehörig daneben.
Leider bin ich, was Programmierung etc. betrifft, nicht wirklich bewandert und konnte ihm diesbezüglich natürlich auch nicht helfen. Nachdem ich Kaffee aufgesetzt hatte und ihm das dampfende Getränk vor die Nase gestellt hatte, erklärte er mir, dass bei der Einbindung irgendwelcher Medien etwas schief gegangen war. Er wollte seine Werbung überarbeiten und hatte sich dabei mehr zugetraut, als sein Können und Wissen hergaben.

So nach und nach bekam ich raus, dass er sich an einen Open Source Adserver gewagt hatte. Nachdem er mir erklärt hatte, dass ein Adserver zuvor gespeicherte Werbeanzeigen an die daran angeschlossenen Webseiten sendet und man auf Grund der Echtzeitmessung auch zeitnah feststellen kann, ob die Kampagnen wirkungsvoll sind.

Er hatte sich für ein System entschieden, wo er quasi alles allein machen konnte und musste. Der Vorteil an kostenlosen Systemlösungen, aber nicht nur aufwendig, sondern auch durchaus frustrierend, wenn man sich nicht genug auskennt.
Ich habe ihm empfohlen, sich einfach an Fachleute zu wenden. Diese können ihm nicht nur genau erklären, wie das mit einem Adserver genau funktioniert sondern können auch das umsetzen, was er braucht. Da er nun mal mit einem Onlineshop aktiv ist, ist die Datensicherheit eines der größten Kriterien, auch bei einem Adserver. Dieses Mal hat er sich nur die Oberfläche zerschossen und während wir erzählten, konnte er seine Site auch wieder herstellen, aber ich denke, die Selbstbastelerfahrung mit dem Adserver hat ihn gelehrt, auch mal zu investieren und die Arbeiten mit diesen Servern den Fachleuten zu überlassen.

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Der gut organisierte Umzug mit meiner Tischlerei

Wenn man mit einem Büro umzieht, dann kann man sich einen Transporter mieten und das Zeug günstig selber von A nach B bringen. Mit dem ganzen Maschinenpark in meiner Tischlerei geht das natürlich nicht. Da sollten schon Profis ran. Außerdem sind die Maschinen teilweise ziemlich schwer, so dass man sie ohne entsprechendes Equipment selbst mit drei oder vier Leuten gar nicht auf einen LKW bekommen würde. Dazu kommt, dass bei mir das Materiallager gleich mit umziehen muss, was für uns paar Hanseln an einem Wochenende gar nicht zu lösen wäre. Und der Geschäftsbetrieb darf auch nicht länger unterbrochen werden, als unbedingt nötig ist, denn sonst verliere ich Kunden und Umsätze. Dass kann man sich bei dem heutigen Wettbewerb selbst als alteingesessener Handwerksbetrieb nicht mehr leisten.

Deshalb habe ich mich nach einer Spedition umgeschaut, die auch einen Service für Firmenumzüge anbieten. Fündig wurde ich – logisch – nicht im Branchenbuch, sondern im Internet. Ich fand es klasse, dass man da gleich ein paar Preise vergleichen kann. Schnell hatte ich jemanden gefunden. Sie haben mir Freitag schon Leute geschickt, die meine Maschinerie auf den Transport vorbereitet haben. Samstag früh wurde geladen und dann ging es auf zu der Scheune, die ich mir als neue Werkstatt in einem kleinen Bauernhof ausgebaut habe. Meine Mitarbeiter mussten mal zwei Zusatzschichten schieben, für die ich ihnen einen kleinen Bonus gezahlt habe. Das hat sich genau wie das Geld für das Umzugsunternehmen gelohnt, denn schon am Montagabend konnten wir mit unseren Maschinen erfolgreich einen Probelauf fahren und ab Dienstag wieder arbeiten. Sogar das Materiallager war bereits wieder perfekt und übersichtlich eingeräumt. Und sooo teuer, wie ich anfangs dachte, war die Spedition gar nicht.

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Auf ins Neuland

Ich sitze hier und genieße die letzten Tage in der mir bekannten Umgebung, bevor ich mich in totales Neuland wage. Ich frage mich, ob die Entscheidung richtig war und doch sind es illusorische Fragen, denn ändern kann ich meine Entscheidung nicht mehr. Ich frage mich, wo die Zeit geblieben ist. Noch vor einem Jahr kam es mir so unendlich lange hin vor, als mich mein Abteilungsleiter fragte, ob ich nicht Interesse daran hätte, ins Ausland zu gehen. Unsere Firm expandierte und man brauchte eingearbeitete Mitarbeiter, die bereit waren, dort für einige Zeit alles zu überwachen und neues Personal anzulernen.

Ich fühlte mich natürlich geschmeichelt und dachte einige Zeit darüber nach, sprach mit Freunden und Familie darüber und auch wenn mich alle natürlich vermissen würden – für alle stand auch fest: Es ist eine Chance. Noch war ich ungebunden, hatte keine eigene Familie gegründet und war jung genug, einen solchen Wechsel auch emotional zu überstehen. Die Landessprache war mir nicht fremd und dank Internet und Telefon konnte ich natürlich auch immer wieder mit meinen Lieben hier in Deutschland in Verbindung treten. Also sagte ich zu.
Vor wenigen Wochen wurde es dann ernst.

Die Firma stellte mir eine Wohnung, aber ich wollte meine eigenen Möbel um mich haben. Ich kündigte meine Wohnung fristgerecht und die Firma beauftragte ein Umzugsunternehmen, damit mein Hab und Gut auch mit mir zusammen in Übersee ankam. Schon vor Wochen kamen sie, luden meine Möbel ein und brachten sie zu einem Container, denn per Schiff wurde alles nach Amerika verschifft. Der Umzug nahm immer mehr Form an. Meine Wohnung habe ich renoviert, die Übergabe hat reibungslos geklappt. Die letzten Tage hat man mich freigestellt um mich zu verabschieden, denn für mindestens ein Jahr werde ich nicht mehr hier sein und wer weiß, wenn es mir gefällt, vielleicht bleibe ich dann auch dort. Mit dem Umzug wird so oder so ein neues Leben beginnen – ich bin gespannt.

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Mehr als nur ein Gartenhaus

Als Hausbesitzer ist man immer in irgendeiner Form beschäftigt, sein eigenes Hab und Gut in Schuss zu halten. Während meine Frau lieber drinnen schaltet und waltet, bin ich im Garten beschäftigt. Natürlich hilft mir meine Frau auch bei der Gartenarbeit und auch ich mache das ein oder andere im Haus.

Mein neuestes Projekt ist unser Gartenhaus. Anfangs war es nur ein Geräteschuppen, aber als mehr Geräte mit in unser Haus einzogen, musste auch mehr Platz her. Mittlerweile ist der Schuppen dem gewichen, was man schon als Gartenhaus bezeichnen kann. Allerdings muss ich unser Gartenhaus nun noch etwas erweitern. Vielleicht stelle ich auch ein neues ähnliches daneben, so ganz sicher bin ich mir noch nicht. Wir möchten gerne eine Sauna haben und in so einem Holzhäuschen passt diese am besten in das Bild unseres Gartens. Ich habe online schone einige Gartenhäuser gesehen, die als Sauna genutzt worden. Manche davon fand ich richtig gut, manche fielen sofort im Geschmackstest durch.

Sauna
Picture: hotel_alltimes07 bei Flickr unter CC BY-SA 2.0

Bevor ich allerdings eine Sauna in unserem Garten baue, müssen einige Hecken und Büsche weichen, denn das Gartenhaus für die Sauna braucht ja Platz. Zudem überlegen wir immer noch, für was für ein Modell der Gartenhäuser wir uns entscheiden. Ich finde ja diese Häuser auch sehr schön, auf denen man einen Dachgarten errichten kann. So etwas würde stilistisch auch sehr zu uns passen, aber ich stelle mir die Pflege auch sehr aufwendig vor. Schadet so ein Dachgarten auf Dauer dem Haus darunter? Selbst wenn eine Plane das Dach an sich schützt – dringen die Wurzeln irgendwann durch? Ich denke, ich werde mich mal gezielt beraten lassen und dann kann ich entscheiden, wie unsere Sauna von innen und außen aussehen wird.

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Kleiner Rückblick

Als ich vor einigen Jahren zu meinem Freund nach Berlin zog, war das zunächst ein großes Abenteuer für mich, welches allerdings auch finanziert werden wollte. In meinem erlernten Beruf fand ich auf die Schnelle allerdings keinen Job. Mein Freund hatte jedoch einen guten Bekannten bei einer Immobilienverwaltung in Berlin, der gerade eine Elternzeitvertretung für eine Mitarbeiterin suchte. Da ich vorher schon in verschiedenen Büros gearbeitet hatte, waren wir uns nach dem Vorstellungsgespräch schnell einig.

Die Arbeit bei der Immobilienverwaltung in Berlin hat mir großen Spaß gemacht, aber die Kollegin kehrte dann wie geplant wieder zurück und es gab leider keine Möglichkeit, mich weiter zu beschäftigen. Die Beziehung zu meinem Freund kriselte zu dem Zeitpunkt auch schon und kurze Zeit später habe ich die dann auch beendet und kehrte in meinen Heimatort zurück. Schließlich hatte ich im Haus meiner Eltern eine Einliegerwohnung, so dass ich für den Neuanfang erst mal gut unterkam.

Wenn ich heute so daran zurückdenke, war es gut diese Erfahrungen in Berlin gemacht zu haben, das überbordende Kulturangebot genossen zu haben, bei tollen Partys dabei gewesen zu sein und sich, wie man so schön sagt, einfach mal ausgetobt zu haben. So vermisse ich in meinem jetzt eher beschaulichen Leben auch nichts, weil ich glaube auf Dauer diese Lebensführung eh nicht mein Ding gewesen. Aber ich kann jedem nur raten, den Mut aufzubringen, sich auszuprobieren und auch mal Dinge zu tun, die unvernünftig erscheinen. Nur auf diese Weise erfährt man, wer man wirklich und was man wirklich will, weil am Ende bereut man meistens sowieso eher die Dinge, die man nicht getan hat.

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Lange ist es her…

…als ich damals meine Lehre bei einem Fensterbauer begann. Eigentlich wollte ich ja etwas anderes machen, an Autos rumschrauben, eben Dinge, die ein junger Kerl im Teeniealter so möchte. Computer war nie so meins, schnelle Autos aber schon. Aber man bekommt eben nicht immer das was man möchte und da ich nicht der einzige war, der damals eine KFZ-Lehre machen wollte, habe ich diesbezüglich Pech gehabt und keine Lehrstelle in diesem Bereich bekommen. Also wurde ich Lehrling bei einer Fensterbaufirma in Bremen.

Andererseits sage ich heute, dass ich wohl sehr viel Glück gehabt habe, denn der Beruf des Fensterbauers ist unglaublich vielseitig, auch wenn man das im ersten Moment nicht glauben mag. In Mathe und Physik war ich in der Schule schon gut, so dass ich auch für den Beruf des Fensterbauers eine gute Basis mitbrachte.

Vielleicht gefällt mir der Beruf auch deshalb so gut, weil sich das Sprichwort: „Scherben bringen Glück“ ein bisschen bewahrheitet hat?! Anfangs ging einiges zu Bruch. Auch wenn Fenster in ihren Rahmen stabil aussehen und eigentlich auch sind, wenn man nicht gerade mit Wucht einen Ball oder Stein darauf wirft, so kann auch beim Einbauen schnell eine falsche Drehung oder Lagerung dafür sorgen, dass zu große Spannung entsteht und das Glas reißt oder platzt.

Auch heute noch macht mir der Job bei dieser Fensterbaufirma in Bremen sehr viel Spaß. Vielen Menschen ergeht es ja oft so, dass sie nach einigen Jahren einen beruflichen wechsel anstreben, aber ich muss sagen, dass ich dieses Bedürfnis nicht kenne. Ich habe mit Menschen zu tun, arbeite in einem angenehmen Team und auch wenn es mal Missstimmung gibt, weil etwas schief lief oder jemand einfach schlechte Laune hat – diese Situationen sind sehr selten.

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